Sacha Zala, Thomas Bürgisser und Christian Bracher (eds.):
Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa. Diplomatische Dokumente der Schweiz von den Anfängen des KSZE-Prozesses bis zur ersten Schweizer OSZE-Präsidentschaft 1969–1996
(Quaderni di Dodis – fonti, vol. 31)
Das anfängliche Misstrauen der Schweizer Diplomatie gegenüber einer gesamteuropäischen Sicherheitskonferenz steht in starkem Kontrast zu ihrem späteren Engagement für die Schlussakte der Konferenz über Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (KSZE), die zwischen 1973 und 1975 in Genf ausgehandelt wurde. Im Laufe des KSZE-Folgeprozesses brachte sie sich wiederholt mit Vorschlägen zu Streitschlichtung, Information, menschlichen Kontakten, Umwelt-, Menschenrechts- und Minderheitenfragen ein und fungierte mit den anderen neutralen und blockfreien Staaten als Brückenbauerin im Ost-West-Dialog. Nach dem Ende des Kalten Krieges beteiligte sie sich an der Umwandlung in die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) und prägte deren Präventivdiplomatie und Krisenmanagement mit.
In diesem Band werden 50 Dokumente zur Geschichte der Schweiz in der KSZE und der OSZE präsentiert, welche den Zeitraum von 1969 bis 1996 abdecken, als die Schweiz erstmals den Vorsitz der OSZE übernahm. Durch die Verknüpfung mit zahlreichen weiteren Dokumenten und Informationen in der Datenbank Dodis dient die Quellensammlung als wertvoller Kompass für weitere Forschung.
Documents in the volume / Documents in Dodis
About the authors
Sacha Zala (*1968): Prof. Dr., Historian, Director of the Dodis research centre and professor at the University of Bern.
Thomas Bürgisser (*1979): Dr., Historian, Vice director and Editor-in-Chief of the Dodis research centre.
Christian Bracher (*1998): M.A., Historiker, Academic researcher of the Dodis research centre.
Reviews and media
- Schweizerische Gesellschaft für Aussenpolitik, 14.10.2026: «Selbst in Nordkorea werden Wahlen abgehalten»
- Schweizerische Gesellschaft für Aussenpolitik, 29.10.2026: Die Schweiz in der KSZE: ein Win-Win
ISBN 978-3-907261-81-1 (.pdf)
ISBN 978-3-907261-82-8 (Print)
ISBN 978-3-907261-83-5 (.epub)
ISSN 2235-509X
DOI https://doi.org/10.5907/Q31
314 pages
Bern 2026
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