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e-Dossier: 80 Jahre Novemberpogrome

Die Börnerplatzsynagoge in Frankfurt am Main wurde in der Nacht auf den 10. November 1938 von einem nationalsozialistischen Mob in Brand gesetzt. Quelle: www.alemannia-judaica.de

«Rotten von halbwüchsigen Jungen, mit Äxten und Brechstangen bewaffnet, durchzogen die Stadt und zerstörten in den jüdischen Geschäften die Scheiben, drangen in dieselben ein und schlugen alles kurz und klein», berichtete Hans Dasen am 11. November 1938 nach Berlin. Der Verweser des Schweizer Konsulats in Frankfurt a. M. wurde Zeuge der sogenannten «Reichskristallnacht».

24. Oktober 2018
Mitteilung

New Yorker Studentenprotest gegen «Schweizer Imperialismus»

«The world's most urgent problem – Swiss imperialism.» Aufruf aus der Zeitung der Universität Maryland

Am 26. Oktober 1968 marschierte die studentische Jugend vor dem schweizerischen Generalkonsulat in New York auf. In dem Flugblatt, das die Aktivisten der Gruppe «Studenten für die Rechte Liechtensteins» verteilten, riefen sie unverblümt zum Boykott von Schweizer Käse und Schokolade auf. «Wir müssen die Schweizer JETZT stoppen, bevor sie auch uns angreifen.»

19. Oktober 2018
Mitteilung

Hoher Besuch auf der Forschungsstelle

Besuch von Bundesrat Ignazio Cassis auf der Forschungsstelle Dodis

Am 11. Oktober 2018 erhielt die Forschungsstelle Dodis hohen Besuch aus dem Bundeshaus. Bundesrat Ignazio Cassis, begleitet vom EDA-Generalsekretär, dem Informationschef des Aussenministeriums sowie dem persönlichen Mitarbeiterstab des Departementschefs, stattete dem unabhängigen Kompetenzzentrum für die Geschichte der schweizerischen Aussenpolitik und den internationalen Beziehungen der Schweiz am letzten Donnerstag einen Freundschaftsbesuch ab.

30. August 2018
Veranstaltung

Internationale Konferenz zu «Global Diplomacy»

«Global Diplomacy – A Post-Institutional Approach» lautete der Titel einer internationalen Konferenz, die am 30. und 31. August 2018 stattfand und von Dodis sowie dem Europainstitut der Uni Basel organisiert wurede. Die Veranstaltung strebte nach einer Erweiterung bisher oft eurozentristisch geführten Dikussion über Diplomatie hin zu einer globalen Perspektive.

27. August 2018
Mitteilung

«Journal d'un témoin»

Umschlagbild: Camille Gorgé, seine Frau Rose und der Chauffeur auf einer japanischen Bergstrasse. Quelle: Familienarchiv Gorgé.

Camille Gorgé war von 1940 bis 1945 Schweizer Gesandter in Tokio und wurde als solcher zu einem aussergewöhnlichen Zeugen dieser tragischen Phase der Weltgeschichte. Seine bisher unpublizierten Memoiren «Débâcle au Soleil-Levant: Journal d’un témoin» verfasste er kurz nach Kriegsende. Gorgé trug darin Erinnerungen, persönliche Notizen und Korrespondenzen zusammen.

27. Juni 2018
Veranstaltung

Workshop – Editing diplomatic documents in a TEI-XML-World

Im Rahmen des weltweit ersten Scholarly Exchange Program des International Committee of Editors of Diplomatic Documents (ICEDD) fand am 27. Juni 2018 ein Workshop zum Thema «Editing Diplomatic Documents in a TEI-XML World» statt. Mit Dr. Joe Wicentowski (Foreign Relations of the United States, FRUS), Wolfgang Meier (eXist Solutions), Dr. Christiane Sibille und Prof. Dr. Sacha Zala (Dodis).

e-Dossier: 50 Jahre Bührle-Affäre

Janusköpfige «Post aus der Schweiz»: So stellte die Satirezeitschrift Nebelspalter am 11. Dezember 1968 (S. 11) das Nebeneinander der Lieferungen von Kriegsmaterial und Hilfsgütern der Schweiz nach Nigeria dar.

Schon seit Monaten ahnte Fritz Real, dass im nigerianischen Bürgerkrieg eine grosse Zahl illegal exportierter Schweizer Fliegerabwehrgeschütze eingesetzt wurde. Am 12. Juni 1968 erhielt der Schweizer Botschafter in Lagos schliesslich den entscheidenden Hinweis «auf einen krassen Verstoss gegen die schweizerischen Ausfuhrbestimmungen durch die Firma Bührle & Co.»

11. Mai 2018
Mitteilung

«Die Revolte der Jungen»

Buchcover von QdD 9 «Die Revolte der Jungen». Bild: Ludwig Binder, Studentenrevolte 1967/68, West Berlin, Stiftung Haus der Geschichte, 2001_03_0275.0007 (CC BY-SA 2.0)

«1968» fand nicht nur in Paris und Prag, sondern auch in Leuven, Lund und Londonderry, in Goiana, al-Mansura und Rawalpindi statt. Die Schweizer Diplomaten auf den Aussenposten in aller Welt nahmen die Proteste von Jugendlichen, die sich damals in verschiedenen Ländern ereigneten, als eine globale Bewegung wahr.

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