Christiane Sibille studierte Geschichte und Musikwissenschaft in Heidelberg, wo sie 2014 mit einer Arbeit über «'Harmony must dominate the world'. Internationale Organisationen und Musik in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts» (Quaderni di Dodis, Bd. 6) promoviert wurde.
Von 2012 bis 2025 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin mit Schwerpunkt Digitale Innovation bei Dodis. In dieser Funktion koordinierte sie insbesondere das Projekt Metagrid.
Seit 2021 ist sie Verantwortliche für die Fachstelle Digital Scholarship Services in der Sektion Sammlungen und Archive der ETH-Bibliothek.
Weitere berufliche Stationen waren die Universität Heidelberg, die Universität Basel sowie die Zürcher Hochschule der Künste. An der Universität Basel unterrichtet sie seit 2015 regelmässig zu Themen der Digital History und der European Global Studies. Daneben ist sie Präsidentin des Vereins "Geschichte und Informatik", Mitglied der Archivkommission des Kantons Aargau, Mitglied des Culture Advisory Council von NFDI4Culture und im Vorstand des Musiklexikons der Schweiz sowie des Vereins SSHOC-CH.
Seit 2026 ist Christiane Sibille assoziierte Forscherin von Dodis.
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