Die Geschichte der Schweiz war mit derjenigen Europas schon immer auf das Engste verknüpft. Dies gilt insbesondere für die Zeit des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkriegs. Auf Dodis finden Sie zahlreiche Unterlagen, die die internationalen Verflechtungen der Schweiz zwischen 1933 und 1945 dokumentieren.
Die DDS haben am 17. Januar 2012 zusammen mit der schweizerischen Helsinki-Vereinigung für Demokratie, Rechtsstaat und Menschenrechte sowie foraus Forum Aussenpolitik einen Themenabend zur Rolle der Schweizer Diplomatie in der Konferenz und in der Organisation für Sicherheit und Zusammenareit in Europa (KSZE/OSZE) veranstaltet.
Die Sendung «100 Sekunden Wissen» auf DRS2 ist genau das, was es ist: eine kleine, hochdosierte Ration Wissen für den Tag. Kürzlich hatten auch das Forschungsprojekt Diplomatische Dokumente der Schweiz und die Datenbank Dodis die Ehre, in dieser beliebten Radiorubrik vorgestellt zu werden - in einem pointiert und witzig formulierten Beitrag. Dodis auf den Punkt gebracht.
Der Schweizaufenthalt der am 22. November 2011 verstorbenen Tochter Stalins im Jahr 1967 war für Bern ein aussenpolitischer Hochseilakt. DDS-Mitarbeiter Thomas Bürgisser hat für die Wochenzeitung WOZ einen Artikel verfasst, in dem er anhand von Dodis-Dokumenten die Geschichte Swetlana Allilujewas (dodis.ch/P40914) aus Sicht der schweizerischen Diplomatie nachzeichnet.
...sichten die Forscherinnen und Forscher der DDS jedes Jahr. Aus den Hunderttausenden von Aktenstücken die wenigen Dokumente auszuwählen, die Eingang in die Datenbank Dodis finden, sei "keine Schatzjagd", betont Sacha Zala. Im Interview mit der WOZ bezeichnet der Direktor der DDS die Arbeit der Forschungsgruppe als Versuch, eine breite Quellenbasis zu schaffen, um mit unterschiedlichen Fragestellungen diverse Aspekte der Aussenpolitik der Schweiz zu erforschen.
„Digitale Quelleneditionen fehlen in der Schweiz noch weitgehend. Eine grosse Ausnahme bilden die Diplomatischen Dokumente der Schweiz […]. Die Dokumente sind sehr gut erschlossen und liegen in hochwertigen Scans im PDF-Format vor.“
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Im November 1938 versuchte der Schweizer Maurice Bavaud (dodis.ch/P3807) mehrfach Hitler umzubringen. Er wurde von den deutschen Behörden verhaftet, eingesperrt und im Dezember 1939 zu Tode verurteilt. Am 14. Mai 1941 wurde er hingerichtet.