“The most important source for Swiss foreign policy is the series Diplomatische Dokumente der Schweiz […]. The spread offered is impressive. The series naturally concentrates on Switzerland’s relations with the major powers, but care has been taken to include documents relating to other areas of Swiss foreign policy, so as to provide a flavour of Switzerland’s diplomatic activities as a whole. […] Documents Diplomatiques Suisses should be the first port of call for any serious research into Swiss diplomacy.”
Pressespiegel
Dodis in 100 Sekunden
Die Sendung «100 Sekunden Wissen» auf DRS2 ist genau das, was es ist: eine kleine, hochdosierte Ration Wissen für den Tag. Kürzlich hatten auch das Forschungsprojekt Diplomatische Dokumente der Schweiz und die Datenbank Dodis die Ehre, in dieser beliebten Radiorubrik vorgestellt zu werden - in einem pointiert und witzig formulierten Beitrag. Dodis auf den Punkt gebracht.
Stalins Tochter in der Schweiz
Der Schweizaufenthalt der am 22. November 2011 verstorbenen Tochter Stalins im Jahr 1967 war für Bern ein aussenpolitischer Hochseilakt. DDS-Mitarbeiter Thomas Bürgisser hat für die Wochenzeitung WOZ einen Artikel verfasst, in dem er anhand von Dodis-Dokumenten die Geschichte Swetlana Allilujewas (dodis.ch/P40914) aus Sicht der schweizerischen Diplomatie nachzeichnet.
600 Laufmeter Akten...
...sichten die Forscherinnen und Forscher der DDS jedes Jahr. Aus den Hunderttausenden von Aktenstücken die wenigen Dokumente auszuwählen, die Eingang in die Datenbank Dodis finden, sei "keine Schatzjagd", betont Sacha Zala. Im Interview mit der WOZ bezeichnet der Direktor der DDS die Arbeit der Forschungsgruppe als Versuch, eine breite Quellenbasis zu schaffen, um mit unterschiedlichen Fragestellungen diverse Aspekte der Aussenpolitik der Schweiz zu erforschen.
Die DDS und der Mauerbau
Mitglieder der Forschungsgruppe gaben den Medien gegenüber Auskunft über die Reaktionen der Schweiz zum Mauerbau in Berlin vor 50 Jahren.
DDS-Direktor Sacha Zala vermittelte am 11. August gegenüber der Tagesschau des Schweizer Fernsehens, am 13. August dem Telegiornale der Radiotelevisione svizzera Auskunft über die Erkenntnisse der Forschungsgruppe zur Wahrnehmung des Mauerbaus durch die schweizerische Diplomatie.
Vom Schweizer Käser in Kuba und anderen Dokumenten
Es kam dann doch nicht zu Stande, das Projekt, einen Schweizer Käser nach Kuba zu schicken. Es scheiterte schliesslich am Misstrauen, das die landwirtschaftlichen Kreise in der Schweiz dem dortigen kommunistischen Regime entgegen brachten.
Ausgehend von dieser amüsanten Anekdote zeichnet swissinfo.ch ein Portrait der Diplomatischen Dokumente der Schweiz und führt ein Interview mit Sacha Zala.
Der Direktor der DDS erläutert darin die Aufgaben und Arbeitsbedingungen der Forschungsgruppe Diplomatische Dokumente der Schweiz.
"الوثائق الدبلوماسية السويسرية".. سبقت ويكيليكس ويُديـرها مُؤرخـون
ما هو السبيل إلى تحويل أطنان من الأوراق والوثائق والمراسلات، التي تجمّـعت على مدى أزيد من قرن ونصف من العلاقات الدبلوماسية مع البلدان الأخرى، إلى مصادر موثوقة للمؤرخين وطرائف مُـنتقاة للفضوليين؟ الحوار التالي يقدم تفاصيل وصفة مؤسسة "الوثائق الدبلوماسية السويسرية".
Die Schweiz und der Kalte Krieg
Die Internationale Schweiz in der Zeit des Kalten Krieges
In der Reihe Itinera 30 (2011) ist ein Sammelband mit Artikeln publiziert worden, die im Zusammenhang mit den DDS stehen: Es handelt sich um Beiträge der DDS-Tagung «Wissenschaft und Aussenpolitik: die Schweizer Wissenschaftsräte in Washington und in der Welt (1958–2008)», die im Dezember 2008 in Bern stattfand sowie der DDS-Tagung «Zwischen europäischer Integration und Dekolonisation. Die internationalen Beziehungen der Schweiz in den 60er Jahren», die im November 2009 stattgefunden hat. Schliesslich umfassen sie auch zwei Panels an den Zweiten Schweizerischen Geschichtstage, die von der Schweizerischen Gesellschaft für Geschichte im Januar 2010 in Basel organisiert wurden: «La Guerre froide de la Suisse: politique, culture et relations internationales», und «‹Armes sans frontières?›. L’armement des pays neutres durant la Guerre froide».
In der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) wurde die Publikation besprochen.
La diplomazia come chiave per capire l’identità elvetica
Nell'ambito delle festività per i 150 anni di relazioni Svizzera-Italia, si è tenuta alla Biblioteca cantonale di Bellinzona una conferenza dal titolo «Quando le carte parlano. Le relazioni estere della Svizzera alla luce dei documenti diplomatici». Alla manifestazione, organizzata dall'Associazione ticinese degli insegnanti di storia, sono intervenuti Maurizio Binaghi, con una presentazione sulle relazioni tra Svizzera e Italia durante il Risorgimento, e Sacha Zala, che ha presentato le fonti disponibili nella banca dati Dodis. Il Giornale del Popolo del 7 maggio 2011 ha pubblicato un articolo dal titolo «La diplomazia come chiave per capire l’identità elvetica».
Geld und Diplomatie
Die neuste Publikation von Marc Perrenoud, wissenschaftlicher Berater der DDS, beschäftigt sich mit den Beziehungen zwischen schweizerischen Banquiers und Diplomaten während des Zweiten Weltkriegs und zu Beginn des Kalten Krieges. Die Entwicklung des Finanzplatzes Schweiz zu Beginn des 20. Jahrhunderts und sein Erstarken während des Zweiten Weltkriegs sind ein Charakteristikum der Aussenbeziehungen der Schweiz. Entsprechend wichtig ist er für die Entwicklung diplomatischer Aktivitäten dieser Zeit.
Hochaktuelle Thematik
Die Finanzdienstleistungen der Schweiz helfen dem Land zwar, die Beziehungen zu den kriegsführenden Mächten zu verbessern. Von 1943 bis 1946 provozieren sie jedoch auch Spannungen, vor allem mit den Alliierten. Perrenouds Recherchen resultieren aus seiner Forschungsarbeit einerseits bei der Edition der Diplomatischen Dokumente der Schweiz, andererseits als wissenschaftlicher Berater der Bergier-Kommission von 1997 bis 2001. Er ist einer der herausragendsten Kenner dieser Thematik, die, wie die anhaltenden Diskussionen um den Bankenplatz Schweiz zeigen, keineswegs an Aktualität verloren hat.
Marc Perrenoud, Banquiers et diplomates suisses (1938-1946), Lausanne (Antipodes), 2011, 543 pages, 53.– CHF, 37.– €, ISBN 978-2-88901-030-1.
Artikel über die Dissertation von Marc Perrenoud:
Holocauste: ce que la Suisse savait
Emission sur l'holocauste et ce que la Suisse savait.
RSR, Passé Présent de 26.01.2011
Dossier thématique «La Suisse, les réfugiés et la Shoah» sur dodis.ch
Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus
Interview mit Marc Perrenoud zu den Dokumenten über die Schweiz und ihre Rolle im Zweiten Weltkrieg.
- 1 von 3
- ››

