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Hinter dem Namen der Diplomatischen Dokumente der Schweiz (DDS) steht ein Projekt zur Edition zentraler Dokumente zur schweizerischen Aussenpolitik.
Das Anliegen der Diplomatischen Dokumente der Schweiz ist dabei ein wissenschaftliches und praktisches zugleich. Den verantwortlichen Herausgeberinnen und Herausgebern geht es darum, der Forschung und Praxis die amtlichen Quellen in gedruckter und digitalisierter Form zur Verfügung zu stellen, die nötig sind für die Rekonstruktion und das Verständnis der aussenpolitischen Geschichte der Schweiz.
Die Selektion und Edition der relevanten Dokumente erfolgt durch eine aus verschiedenen Schweizer Universitäten gebildete Forschungsgruppe, welche auch die Redaktion des wissenschaftlichen Apparates besorgt.
Als Aktenedition in
gedruckter Form existiert bereits eine erste Serie von
15 Bänden (Bde. 1-15 zur Zeitperiode 1848-1945), die zwischen
1979 und 1997 herausgegeben worden ist. Im Rahmen der zweiten Serie
zur Ära des schweizerischen Aussenministers Max Petitpierre (1945-1961)
sind sechs Bände (Bde. 16-21) erschienen.
Die Internet-Datenbank
DoDiS ermöglicht – in Ergänzung zur herkömmlichen
Aktenedition – den virtuellen Zugang zu einer grossen Anzahl
von Dokumenten, die überdies als digitale Quellen zur Verfügung
stehen. Sie liefert auch eine Fülle von Informationen zu in-
und ausländischen Personen und Organisationen, die in der Nachkriegszeit
aussenpolitisch aktiv waren. Es werden auch thematische
Dossiers zur Verfügung gestellt.
Die Forschungsgruppe hat sich zu einer Kompetenzstelle für die Geschichte der schweizerischen Aussenpolitik entwickelt. Die Mitarbeiter/-innen publizieren zu ausgewählten Spezialfragen, organisieren Kolloquien und nehmen mit Vorträgen an Tagungen teil.
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